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| Szene international |

Studio Wieki Somers

Wieki Somers gehört aktuell zu den gefragtesten Stars nicht nur der holländischen Szene. Bedeutende Museen dieser Welt haben inzwischen ihre Arbeiten in ihre Kollektionen aufgenommen.
»From the Heart to the Head to the Hands«
»Vivid Centre for Design presents Wicki Somers«

Wicki Somers wurde 1976 in Sprang-Capelle in den Niederlanden geboren. Kurz nach ihrem Abschluss an der »Designacademie Eindhoven« gründete sie zusammen mit Dylan van den Berg das »Studio Wicki Somer«. Beide leben und arbeiten zusammen in Rotterdamm.
Wieki Somers Arbeiten sind durch eine offensichtliche Liebe zum Material und dem Objekt-Kontext gekennzeichnet. Jede ihrer Arbeiten ist eine Gratwanderung zwischen Anspruch und Materialbedingung. Die wirklichen Grenzen ausloten, das ist ihr Bestreben. Eine Symbiose aus Funktion, Inhalt und der Liebe zum Material. Klare Vorstellungen verbunden mit fragiler Ästhetik. »Die Menschen demonstrieren ihren Charakter im Umgang mit den alltäglichen Gegenständen die sie umgeben. Ebenso zeigt das Materialien erst seine wahre Schönheit, wenn es mit Wasser, Luft und Feuer konfrontiert wird; die Seifenblasen, die Hitze des Glases, der verfestigte Schaumgummi, das Gedächtnis des Metalls oder die Transparenz des Porzellans.«

Auf alle erdenkliche Art und Weise erzählen ihre Objekte eine Geschichte, nie als abschließende Wahrheit, eher in der Art von Offenheit in der man selber mit ihnen lebt. Der Benutzer bestimmt den semantischen Kontext. »Bei so viel Konsumgüterüberfluss, hoffe ich, dass meine Objekte von den Benutzern geschätzt werden und vor allem ihre Phantasie herausfordern. Was ich tue? Ich schau mir die Dinge in meiner Umgebung an, was sie sind und was sie sein könnten. Ich übersetze meine Ideen in Funktionsgegenstände und versuche so ihre alltägliche Bedeutung bewusster zu machen.«

Fotohinweise:
»Bellflower« and »Frozen stool« photography by Fabrice Gousset
»Chinese stools« photography by Pien Spijkers
»Merry-go-round coatrack« and »Bathboat« photography by Elian Somers


Website Wieki Somers: www.wiekisomers.com

»Mir erscheint die heutige Realität bereits surreal«

Wicki Somers im Gespräch mit
Birgit Gebhardt, Designjournalistin
und Beraterin im Trendbüro.


Irgendwo zwischen Poesie, Biotechnologie und Dekadenz liegt die Teekanne, die Wieki Somers als Designerin bekannt gemacht hat: Eine Teekanne in Form eines knochenblanken Tierschädels. Knochenporzellan wortwörtlich? Der „High Tea Pot" war Key-Visual für den Next-Nature-Bereich auf der ENTRYPARADISE-Ausstellung. Vor dem Hintergund der Bio- und Nanotechnologie verlor er seine Poesie und irritierte vielmehr als mögliches Sinnbild eines neuen Designs. Wir befragten Wieki Somers zu ihrer Interpretation.
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